1. Spitzname: „Kapitän“
Ich bin Schiffskapitän Pavel.
Mein Schiff heißt „Deutsch“. Ich wohne in Brno und bin 23 Jahre
alt. Weil ich ein kluger Schiffskapitän werden will, studiere
ich noch an der Universität. Am Bord bevorzuge ich gesprochene
Sprache vor dem Auswendiglernen.
Mein Motto ist: „So viel Sprachen du sprichst, so viel mal bist
du Mensch.“
Das wusste schon mein guter Freund Johann Amos Comenius und ich
stellte es mehrmals bei meinen abenteuerlichen Expeditionen
fest. Gehen Sie also mit
mir an Bord, liebe Seeleute, gleich fahren wir vom Lande ab!
2. Spitzname...“Eine
kleine Flamme“:o)
Hallo, mein Name ist Lenka... Warum Flamme? Ich
finde
es ganz
wichtig, dass man von allem, was man im Leben macht, total
überzeugt ist und somit alle anderen rund herum so richtig
anzünden kann :o)
Ich liebe Deutsch...schon als kleines Mädchen bin ich mit einem
Kinder-Deutsch-Buch (leider kann ich mich nicht mehr erinnern,
wie es geheißen hat) herumgelaufen und habe Vokabeln und kurze
deutsche Phrasen gelernt...so verrückt kann man sein:)
Deutsch ist zu einem wichtigen Teil meines Schicksals geworden
und ich liebe diese wunderschöne Sprache. Gleich nach der
Schule habe ich eine Handelsakademie in Österreich absolviert
und so hat das ganze angefangen. Zur Zeit befinde ich mich im
5. Semester auf der Uni in Wien, wo ich Lehramt studiere.
Nebenbei befasse ich mich mit Übersetzen und ab und zu
dolmetsche ich auch...und mein Motto, das sich schon vielmals
bewehrt hat, lautet:„Wer selber nicht brennt, kann andere
nicht anzünden“
3. Spitzname: „Hexe“
Hallo, ich bin eine kleine Hexe, die die Hexeneltern Lenka
benannten. Meine Fähigkeiten gewann ich an der Palacky
Universität in Olomouc. Wenn ich Zeit hatte, ging ich sehr gern
durch diese schöne mährische Stadt spazieren, um ihre magische
und geheimnisvolle Seite kennen zu lernen. Und jetzt können wir
zusammen Geheimnis der deutschen Sprache entdecken.
Weil ich jetzt verschiedene Hexerei und Zauberei kenne, kann
ich Ihnen helfen, einen Weg zur Deutschsprache leicht zu
finden, damit Sie auch diese zauberhafte Fähigkeit beherrschen.
Würde es vielleicht nicht klappen, kann ich auch einen
Zaubertrank oder Zauberbücher anbieten :-).
So Simsalabim, abrakadabra und hurra auf den Weg.
4. Kennwort: Sprachsafari
"Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner
eigenen", schreibt Goethe in seinen "Maximen und Reflexionen",
und jeder, der sich einigermaßen gründlich mit einer oder
mehreren fremden Sprachen befasst hat, wird ihm darin
zustimmen. Noch mehr jedoch erfährt über seine Muttersprache
derjenige, der sie anderen vermittelt. Wie der eingeborene
Fremdenführer im Dschungel die Reisenden vor heimtückischen
Schlingpflanzen, giftigen Insekten und versteckten
Schlammlöchern warnt und sie auf ihrem abenteuerlichen Weg
begleitet und beschützt, so muss der Lehrer die Besonderheiten
und Absonderlichkeiten seiner Sprache kennen und seine Schüler
mit ihnen vertraut machen, damit sie allen Fallstricken
auszuweichen und sich selbständig und sicher in ihr zu bewegen
lernen.
Dann wird der Dschungel zu einem Paradies, in dem schillernde
Falter, zarte Blumen und süße Früchte für alle Strapazen des
Weges entschädigen.
In Westberlin geboren und aufgewachsen, lebe ich nun schon so
manches Jahr im gemütlichen Brno, arbeite als Deutschlehrerin
und Übersetzerin und höre nicht auf, über die zahllosen
Schönheiten und Eigenheiten der tschechischen Sprache zu
staunen.
5. Spitzname: „Weltendeckerin“
Deutsch könnte man mit einer Firma vergleichen...unter guter
Leitung funktioniert diese Firma ausgezeichnet. Ich heiße
Katerina und ich versuche die Firma Deutsch so gut wie möglich
zu leiten, deshalb versuche ich mich immer weiter fortzubilden
um neue Methoden zu finden und nutzen zu können. Aus diesem
Grund habe ich mir auch zum Studium der Germanistik die
Philosophische Fakultät der Universität Brno ausgesucht.
Wie schon der berühmte österreichische Philosoph Ludwig
Wittgenstein sagte: „Die Grenzen meiner Sprache sind die
Grenzen meiner Welt“. Weil wir immer mehr von unserer Welt
sehen wollen, müssen wir diese Grenzen überschreiten und uns
fortbilden...wir nennen uns Weltentdecker.
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